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Giardiose 

 

 

Bildquelle: MSD-Tiergesundheit 

 

 

Immer häufiger klagen Hundebesitzer über heftige Durchfälle oder breiig-schleimigen Kot bei ihren Tieren. Früher kaum bekannt, gehört diese Erkrankung heute fast zum Praxis-Alltag. Giardien galten lange als unbedeutende Darmbewohner, mittlerweile wird ihnen aber ein gewisses Krankheitspotential zugeschrieben. 

 

Was sind Giardien?

Hier handelt es sich um sogenannte Einzeller, welche weltweit bei Säugetieren, aber auch bei Menschen vorkommen (Zoonosegefahr). Giardien sind Dünndarm-Parasiten welche sich an der Darmschleimhaut anheften und  so vor allem schlimmen Durchfall verursachen können. In chronischen Fällen und bei sehr jungen Tieren, kann ein Giardienbefall zu Abmagerung, Mangelerscheinungen und letztendlich sogar zu Wachstumsstörungen führen.

 

Wie werden Giardien übertragen?

Die Tiere können sich durch kontaminiertes Futter oder Wasser mit Giardien infizieren.  Aber auch Kot von infizierten Tieren gilt selbstverständlich als Überträger von Giardien. Besondere Vorsicht ist also bei Hunden geboten, die zu Kotfressen neigen! In diesem Fall sollte unbedingt regelmäßig eine Untersuchung vorgenommen werden. Bei einer Infektion werden Millionen von Zysten mit dem Kot ausgeschieden. 

 

Wie ist eine Giardiose nachweisbar?

Der Nachweis einer Giradieninfektion erfolgt über eine Kotprobe. Der Giardien-Antigennachweis hat eine höhere Sensitivität als die mikroskopische Untersuchung. Die Sensitiviät lässt sich durch Sammelkotproben von drei verschiedenen Kotabsätzen erhöhen. 

 

Giardien-Antigennachweis: Fr. 30.00

Die Proben werden von uns selber untersucht. Resultat innerhalb 24 Stunden nach Probeneingang.